Sonntag, 13. Dezember 2020, 17:00 Uhr

Kaleidoskop Wasser

musikalische lesung. gabrielle s. rüetschi, clarigna küng

Kaleidoskop Wasser – Musikalische Lesung

Aus einem Bild, aus Farbe und Form, entsteht ein Raum. Obwohl er nur aus diesem einen Bild besteht,
wächst daraus in der Vervielfältigung und Spiegelung etwas Neues. Es lässt etwas aufscheinen, das vorher
nicht erkennbar war. Eine kleine Bewegung nur, und alles wird anders.

Die Natur in all ihren verschiedensten Erscheinungsformen ist vielfältig. Immer wieder zeigt sie sich neu.
Das Wasser ist dabei ein Element, das ganz besonders fasziniert: seine Veränderbarkeit, seine Anpassungs-
fähigkeit, seine Kraft. Der Mensch kann darin vieles von sich selbst erkennen: Wasser prägt
auch ihn – sein ständiges Werden, Wachsen und Sterben.

Möge das Echo dieses Programms mit Bildern aus Sprache und Musik in Ihnen weiterklingen und Sie mit
Ihrem eigenen Erfahrungsschatz verbinden!

Die Gästezahl im Konzertsaal ist aufgrund von Corona (zugunsten von mehr Raum) deutlich reduziert.

Gabrielle Susan Rüetschi

ist in Montreal geboren und in der Region Baden aufgewachsen. Heute lebt und schreibt sie in Baden und Scuol (Unterengadin). Seit ihrem frühen Erwachsenenalter ist Sprache im Allgemeinen und Schreiben im Speziellen eine wesentliche Passion, angeregt durch verschiedene Auslandaufenthalte und ausgedehnte innere und äussere Reisen, aber auch und sehr grundlegend inspiriert durch ihre
Streifzüge in der Natur. Ihr Weg führte erst durch verschiedene Berufs- und Lebenserfahrungen, bis sie vor einigen Jahren das Schreiben zu ihrer Hauptbeschäftigung machte, um dem Drängen nach Ausdruck in der Sprache mehr Raum zu geben. Nach «Oh dass da Berge sind» (2017/18) und «Taimpras da l’aua – Wasserprägungen» (2019) ist «Kaleidoskop Wasser» das dritte Programm Musikalischer Lesungen mit eigenen Texten.

Clarigna Küng

wurde in Appenzell als fünftes von acht Kindern in eine musikalische Familie hineingeboren und begann im sechsten Lebensjahr mit dem Violinunterricht. Sie erwarb am Landeskonservatorium Feldkirch bei Maria Kikel das Lehrdiplom mit Auszeichnung, danach absolvierte sie den Nachdiplomkurs für Schweizer Volksmusik an der Musikhochschule Luzern und schloss daselbst erfolgreich das Konzertfachstudium (Master Performance Klassik) in Violine ab. In Wien folgten Weiterbildungsjahre in der klassischen Musik sowie in der österreichischen und slawischen Volksmusik. Sie war Preisträgerin beim schweizerischen Regionalwettbewerb 2002 in Zürich und erhielt ein Begabtenstipendium des Landes Vorarlberg. Nebst dem Geigenunterricht pflegt sie heute verschiedene Musikstile, übt eine vielfältige Konzerttätigkeit in mehreren Formationen aus – und geht in ihren solistischen Auftritten auch ganz eigene Wege.

Preise

25.–
Regulär

20.–
Kulturverein

15.–
Ausbildung

0.–
unter 12

Informationen

Konzertmenu
Bitte um Reservation –
es gibt wegen Corona leider weniger Plätze (und mehr Raum)

zwei Gänge CHF 43.–
drei Gänge CHF 53–
vier Gänge CHF 63.–

oder à la carte