Sonntag, 22. September 2019, 17:00 Uhr

Agnes Hunziker, Sopran, Riccardo Bovino, Klavier. Lieder

Gastveranstaltung - Liederabend der Romantik. Brahms, Fauré, Schoeck

Die klangsinnige Sopranistin Agnes Hunziker präsentiert einen romantischen Liederabend, begleitet vom international gefragten Pianisten Riccardo Bovino als differenziertem Begleiter.
Die Liebeslieder von Gabriel Fauré, drei Eichendorff-Gedichte in der selten gehörten Vertonung von Othmar Schoeck und die schwungvoll tiefgründigen Lieder von Johannes Brahms versprechen inspirierende Klangfülle.
Der facettenreichen spätromantischen harmonischen Welt wohnt ein Zauber inne, der direkt ins Wesentliche trifft und Hektik und Alltägliches in den Hintergrund treten lässt. Eine tragende Rolle spielt die poetische Welt der Gedichte, welche Juwelen gleich in Schoecks Liedschaffen aufscheint. Gesang und Klavier, Wort und Musik verschmelzen zu einer Einheit.

Der Komponist Othmar Schoeck, gebürtiger Innerschweizer, steht im Mittelpunkt dieses Abends. Er hat lange Jahre das Musikleben von St.Gallen als Dirigent der Tonhalle nachhaltig mitgeprägt, seine Lieder zeigen eine ganz eigenständige spätromantisch-herbstliche Harmonik. Schoeck gehört zu den bedeutendsten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts, was auch seiner ausserordentlichen persönlichen Beziehung zur Lyrik zu verdanken ist.

Die Sopranistin Agnes Hunziker überzeugt mit stimmlicher Leichtigkeit, Charme und klangsinniger Stimmgebung.  Klare  Diktion und klangvolle Gestaltung entlocken den Lied-Gedichten neues Leben. Im harmonischen Zusammenspiel mit dem ausserodentlichen Begleiter Riccardo Bovino lässt das abwechslungsreiche Programm umfassend aufhorchen.

Kollekte zu Gunsten der Musiker.innen
(Richtpreis 20.–)

 

 

 

Programm

Sopran: Agnes Hunziker
Klavier: Riccardo Bovino

G. Fauré (1845-1924)
Au bord de l’eau, Op. 8, Nr. 1
Notre amour, Op. 23, Nr. 2
Après un rêve, Op. 7, Nr. 1
Automne, Op. 18, Nr. 3
Chanson d’amour, Op. 27, Nr. 1
Claire de lune, Op. 46, Nr. 2
Fleur jetée, Op. 39Nr. 2

O. Schoeck (1868-1957) 
Nachtlied Op. 20, Nr.13
Nachruf Op. 20, Nr.14
In der Fremde, Op. 13, Nr.4

J. Brahms (1833-1897) 
An die Nachtigall Op. 46, Nr .4
O wüsst’ ich doch den Weg…., Op. 63, Nr.8
Der Tod, das ist die kühle Nacht, Op. 96, Nr. 1
Wie Melodien zieht es mir Op. 105, Nr. 1
Sonntag, Op. 47, Nr. 3
Botschaft, Op. 47, Nr. 1
Liebestreu, Op. 3, Nr. 1
Meine Liebe ist grün, Op. 63, Nr. 5

 

Agnes Hunziker wurde in Bern geboren. früh zeichnete sich ein musikalisches Talent ab. Mit sechs Jahren begann sie Klavierunterricht zu nehmen.

Nach einigen Jahren intensiven Klavierunterrichts, zuletzt bei Annlynn Miller in St.Gallen, begann AgnesHunziker ihr Gesangsstudium am Landeskonservatorium Feldkirch bei Dora Kutschi. An der Musikhochschule Luzern setzte sie bei Liliane Zürcher ihre Studien fort. Bei Edeltraud Dünser und Hans Peter Blochwitz, vervollständigte sie ihre gesanglichen Fähigkeiten und schloss mit dem Lehrdiplom für Gesang im Sommer 2011ab. Mehrere Meisterkurse folgten bei Kurt Widmer, Hans Peter Blochwitz und Christiane Oelze.

Bei Opernprojekten der Hochschule Luzern konnte sie als „Adele“ in der Fledermaus (J. Strauss) und als “Susanna“ in Le Nozze di Figaro (W.A.Mozart) auftreten. 2016 spielte sie am Musiktheater Voralberg die Rolle der Juno in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“.

Agnes Hunziker ist seit 2008 als Solistin in verschiedenen Chor– und Orchesterkonzerten zu hören. Regelmässige Liederabende mit Riccardo Bovino gehören zu ihren Schwerpunkten. Agnes Hunziker unterrichtet Sologesang in Rotkreuz.

 

Riccardo Bovino, in Turin (Italien) geboren, studierte Klavier zuerst in seinerHeimatstadt.

Nach dem Abschluss mit höchsten Noten mit 18 Jahren setzte er sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.

Schon mit 21 wurde er an der Hochschule für Musik der Stadt Basel als Lehrkraft angestellt.
Er wirkt dort bis 2008, danach wurde er als Dozent an die Hochschule der Künste Bern  berufen.

Zahlreiche Preise im solistischen und kammermusikalischen Bereich ermöglichten ihm eine internationale Karriere.

Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern zusammen, wie Ivan Monighetti, Sol Gabetta, Gautier undRenaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartettodi Cremona, Ransom Wilson, Raphäel Oleg, Claudia Barainsky, Jennifer Larmore und Hans Peter Blochwitz, bei Konzerten und Aufnahmen.

Riccardo Bovino konzertiert in wichtigen Konzertsälen, u.a. der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und gastiert an Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Montpellier Festival, dem Davoser und dem Engadine Festival, “Les Musèiques” Basel, dem Grazer Oster-Festival, dem Båstad Chambermusic Festival sowie den „Settimane musicali“ Stresa, und dem Menuhin Festival in Gstaad.

2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.
Neben seiner intensiven Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner gilt seinInteresse im Besonderen der Leitung verschiedener Ensembles und Orchester und der Verbreitung zeitgenössischer Musik.

Er hat für CPO und Pan classics aufgenommen.

Zahlreich sind die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio). Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.

Preise

Kollekte (20.–)
Regulär

Kollekte
Kulturverein

Kollekte
Ausbildung

frei
unter 12

Informationen

Konzertmenu
Bitte um Reservation

zwei Gänge CHF 43.–
drei Gänge CHF 53–
vier Gänge CHF 63.–

oder à la carte