Sonntag, 25. Februar 2018, 17:00 Uhr

Dean Erjavc, Klavier. Thomas Berchthold, Violoncello

Schubert, Debussy, Beethoven. Gastveranstaltung

Thomas Berchthold (Violoncello) ist in Thal aufgewachsen und studierte Violoncello in Feldkirch. Am Mozarteum Salzburg schloss er darauf mit einem BA und dem Solistendiplom ab und besuchte Meisterkurse u.a. bei Conradin Brotbek, Detlef Mielke, Wolfgang Boettcher, Gerhard Mantel und Mathias Johansen
Er unterrichtet derzeit Violoncello an der Kantonsschule Heerbrugg und den Musikschulen Am Alten Rhein, Rorschach-Rorschacherberg, Oberrheintal und Egnach.
Dean Erjavc (Klavier) ist in Diepolsau aufgewachsen und absolvierte sein Bachelorstudium in Instrumental- und Gesangspädagogik in Feldkirch. Darauf folgte das Masterstudium am Mozarteum in Salzburg bei Dr. Stan Ford, beide Studiengänge schloss er mit Bestnoten und Auszeichnung ab.
Seit 2016 studiert er bei Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste für den Master in Performance.
Neben dem Studium und seiner pianistischen Tätigkeit unterrichtet er das Fach Klavier am MIZ – Musik im Zentrum im Rheintal und an der Musikschule Region Obermarch im Kanton Schwyz.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit verbindet die beiden jungen Künstler eine grosse Leidenschaft zur Kammermusik. Dean Erjavc und Thomas Berchtold kennen sich bereits seit ihrer Studienzeit am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Seither erarbeiteten sie ein breites Repertoire, welches sich von der Klassik bis in die Moderne erstreckt. Ihre Zusammenarbeit wird zudem an der Zürcher Hochschule der Künste vertieft, wo sie zusammen das Fach Kammermusik belegen.

In vier Konzerten interpretieren die beiden jungen Künstler bedeutende Werke der Klavier- bzw. Violoncello-Literatur.

Programm

Franz Schubert: Impromptu As-Dur, op. 142,2 gespielt von Dean Erjavc, Klavier solo.
Die Impromptus von Franz Schubert sind lyrische Klavier-stücke aus seinen letzten Jahren.

Claude Debussy: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll (1915)
Debussys Cellosonate gehört zu den letzten Werken, die der Komponist vollenden konnte. Obwohl die Formen der drei Sätze frei und unkonventionell wirken, herrscht in ihnen strenge Gesetzmässigkeit. Debussy als Erfinder des musikalischen Impressionismus hat zum Ziel, auf die tausenden von Geräuschen in der Natur zu lauschen und die Eindrücke in Tönen wiederzugeben. Der ursprünglicher Titel der Sonate Pierrot im Streit mit dem Mond verweist auf Aussermusikalisches: auf Lyrik und Drama, Antike und Natur. Ihr Stil ist von Eleganz und poetischem Zauber geprägt, Eigenarten, die Debussy als typisch französisch empfand. Alle seine sechs Sonaten waren als Verherrlichung der Musique française gedacht.

Arvo Pärt: „Spiegel im Spiegel“ (1978)
Pärts Werk ist eines der reinsten Beispiele für Arvo Pärts glockenähnlichen Kompositionsstil, welcher sich durch extreme Ruhe auszeichnet.
Durch die Kombination einer Melodiestimme des Violoncellos und einer Stimme, die sich auf Töne eines tonalen Dreiklangs beschränkt, entsteht ein Dialog der Stimmen, die sich aufeinander bezogen gegenseitig durchdringen, als handle es sich um ein einziges Instrument.
Pärt gilt als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten neuer Musik. Die Statik der Dreiklangtöne repräsentiert die Ewigkeit, die Dynamik des Melodischen die Vergänglichkeit der Zeit. Spiegel im Spiegel basiert auf einer klaren Form, die einen Blick in die Unendlichkeit zu erlauben scheint.

Ludwig van Beethoven: Sonate in A-Dur, op. 69
Diese Cellosonate ist die melodischste von seinen fünf Sonaten für Klavier und Violoncello. Sie entstand in seiner mittleren, extrem fruchtbaren und produktiven Schaffenszeit.
Er komponierte diese monumentale Sonate in den Jahren 1807/08 während der Arbeit an der 5. und 6. Sinfonie. In ihrem weichen Sich-Ausbreiten flächig schöner Melodien steht sie der Pastorale nahe. Wegen des ausgewogenen Verhältnisses zwischen den beiden beteiligten Instrumenten sowie der kompositorischen Güte des Werkes wurde Beethovens Cellosonate op. 69 zum Vorbild für Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.

Interpreten

Dean Erjavc, aufgewachsen in Diepolsau, spielt seit dem sechsten Lebensjahr begeistert Klavier. Sein Bachelorstudium in Instrumental- und Gesangspädagogik absolvierte er am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch bei Fuat Kent, Irina Puryshinskaya und Anna Adamik. Anschliessend folgte das Masterstudium am Mozarteum in Salzburg bei Dr. Stan Ford. Beide Studien schloss er mit Bestnoten und Auszeichnung ab.
Seit dem Herbstsemester 2016 studiert er bei Karl-Andreas Kolly an der Zürcher Hochschule der Künste für den Master in Performance.
Neben dem Studium und seiner pianistischen Tätigkeit unterrichtet er das Fach Klavier am MIZ – Musik im Zentrum im Rheintal und an der Musikschule Region Obermarch im Kanton Schwyz.
Solistisch und kammermusikalisch konzertierte er bereits in vielen Ländern Europas in renommierten Konzertsälen und gewann mehrere Preise an internationalen Wettbewerben.

Thomas Berchtold wuchs in Thal auf und studierte Violoncello am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch bei Detlef Mielke und Imke Frank. 2013 absolvierte er den Bachelor of Arts des Mozarteum Salzburg und 2015 das künstlerische Konzertdiplom mit Auszeichnung.
Er spielte mit verschiedenen Orchestern als Solist, u.a. mit dem Ostschweizer Hadyn-Mozart-Orchester, dem Kammerorchester Goldach, dem Orchesterverein Rorschach und dem Orchesterverein Widnau. Zuletzt wirkte er in einem Rezital im Rahmen des Festivals „Junge Künstler – Stars von morgen“ in Bayern mit.
Die aktive Teilnahme an internationalen Meisterkursen u.a. bei Conradin Brotbek, Detlef Mielke, Wolfgang Boettcher, Gerhard Mantel und Mathias Johansen bereichern seine musikalische Ausbildung.
Thomas Berchtold unterrichtet derzeit Violoncello an der Kantonsschule Heerbrugg und den Musikschulen Am Alten Rhein, Rorschach-Rorschacherberg, Oberrheintal und Egnach.
Er wirkt in verschiedenen Orchester- und Kammermusikformationen mit.

Konzerte
Freitag, 23. Februar 2018, 19.30 Uhr, Dietschweiler Saal, Arbon
Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, Schloss Wartegg, Rorschacherberg
Freitag, 2. März, 19.30 Uhr, Chunrat Bürgersaal/Haus der Musik, Altstätten
Sonntag, 4. März, 17 Uhr, Aula der Kantonsschule Heerbrugg

Informationen

Eintritt frei – Kollekte

Konzertmenu
Bitte um Reservation

zwei Gänge CHF 38.–
drei Gänge CHF 48.–
vier Gänge CHF 58.–