Samstag, 14. März 2015, 20:15 Uhr

John Holloway & Friends

Henry Purcell. Fantasien für Streicher

Purcell galt als englischer Orpheus seiner Zeit, sein Didos Lament bleibt auch in zeitgenössischen Adaptationen (Jeff Buckley) unsterblich. Die Streicherfantasien stehen am Ende der englischen Tradition der Consortmusik. Holloway leuchtet diese Musik auf neue, tänzerische Weise aus. Seine Friends sind führende Musiker.innen der Schweizer Barockszene: Monika Bär, Renate Steinmann (Violinen) und Martin Zeller (Cello). Zur Dowland-CD meinte die Sächsische Zeitung: Seine Aufnahmen klingen klar und offen und atmen bisweilen kosmische Schönheit.
Die Fantasien für Streicher von Henry Purcell gespielt von
John Holloway (Violine)
Monika Baer (Violine)
Renate Steinmann (Violine)
Martin Zeller (Violoncello)

John Holloway ist ein Pionier der gegenwärtigen Alte-Musik-Bewegung in England: Konzertmeister der Taverner Players (Dir. Andrew Parrott) 1977-91, Konzertmeister der London Classical Players (Dir. Roger Norrington) 1978-92. Erste Solo-Einspielungen 1970: Vivaldi 4 Jahreszeiten, Händel gesamte instrumentale Kammermusik. 
Zahlreiche CDs: Referenzaufnahme Bibers Rosenkranz-Sonaten (Gramophone Award 1991); Buxtehude instr. Kammermusik, Kantaten (Danish Grammy 1994, 1997); Bach Solo-Sonaten und -Partiten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik); Telemann „Pariserquartette“. Professor für Violine und Kammermusik, HfM Dresden.
Monika Baer studierte bei Robert Zimansky am Conservatoire de musique de Genève und bei John Holloway an der HfM, Dresden. Seit 1995 Zuzügerin im Orchester der Oper Zürich, Mitglied des dortigen Barockorchesters „La Scintilla“: regelmässige Zusammenarbeit u.a. mit Harnoncourt, Minkowsky, Christie, Bartoli. 1999 bis 2004 Konzertmeisterin des Kammerorchesters Basel mit Dirigenten wie Hogwood, Herreweghe, Antonini. Leitet das Barockorchester concerto poetico. Dozentin für Barockvioline und Kammermusik an der Zürcher HdK, geschätzte Gesprächspartnerin in der DRS Sendung „Diskothek im 2“.
Renate Steinmann studierte Violine und Viola an der Musikhochschule Winterthur Zürich; danach Kurse in historischer Aufführungspraxis bei John Holloway, Thomas Hengelbrock, Elisabeth Wallfisch. Langjährige Konzertmeisterin des St.Galler Kammerensembles (Ltg Rudolf Lutz), hat diesem Ensemble wesentliche Impulse im Bereich historische Aufführungspraxis gebracht. Mitglied u.a des Kammerorchesters Basel und des Ensemble Turicum. Konzertmeisterin der Schola Seconda Pratica (Bach Stiftung St. Gallen) und des Zürcher Barockorchesters musica inaudita.
Martin Zeller studierte Violoncello an der MHS Zürich bei Markus Stocker und Claude Starck sowie in London bei William Pleeth; danach an der Schola Cantorum Basiliensis Barockcello bei Christophe Coin und Viola da gamba bei Paolo Pandolfo. Solocellist im Kammerorchester Basel. Spielte mit I Barrocchisti Lugano, I Suonatori della Gioiosa Marca, Ensemble Baroque de Limoges, Orchestre des Champs-Elysées, La Scintilla, Capella Gabetta. Mitglied des Gambenconsorts Trio Lupo (mit Christophe Coin, Guido Balestracci). Kammermusik- und Soloeinspielungen, einschl. der Cellosuiten von J.S.Bach. Dozent für Barockcello an der Zürcher HdK und an der HdK in Bern.

Informationen

Eintritt:
CHF 35.- / 30.
CHF 20.-
(in Ausbildung, ab 12 Jahren)
unter 12: frei
Restaurant
Inventionen für den Sonntag und
Teller-Gerichte ab 18. à la carte
Konzertmenu (2 Gänge) 38.
Desserts à la carte
Bitte reservieren!