Sonntag, 26. Oktober 2014, 16:00 Uhr - & 17:00 Uhr

Mirtha Monge. Vernissage

Konzert. ‹Songs of the Plants›

Die organischen Bilder der geburtigen Argentinierin Mirtha Monge entstehen aus der Stille, in welcher es möglich ist, die Farben zu rufen und mit den Dingen in einen beseelten Dialog zu treten. Die in der Vernissage vorgestellten Bilder werden an diesem ersten Tag der Ausstellung zum bildlichen Klangraum fur ein einmaliges Erlebnis:

Der Schamane Yerpun Solar und die Sängerin Ruth Untoria singen traditionelle Gesänge aus dem Amazonasgebiet, die den Pflanzen gewidmet sind, und erzählen uber die Verbindung des Menschen mit der Natur, begleitet vom inspirierten Schweiz-Peruanischen Komponisten und Interpreten Miguel Guldimann an der 10-saitigen Gitarre.
Die Vernissage beginnt um 16h, das Konzert um 17h

’songs of the plants‘ ist eine Begegnung mit dem schamanischen Liedgut des Amazonas. Es ist das neuste Projekt des Musikers Miguel Guldimann (CH, Peru). Dabei singen der Schamane Yerpun Solar und Ruth Untoria traditionelle Gesänge, welche den Pflanzen gewidmet sind und das Wirken dieser Pflanzen anrufen.
Miguel Guldimann begleitet sie auf seiner 10saitigen Gitarre und umspielt in neuen Solokompositionen das schamanische Liedgut.
„Denn aus der Stille entsteht diese Musik, in die Stille kehrt sie immer wieder muhelos zuruck. “ (SPUREN)
Miguel Guldimann setzt sich in seiner Musik mit der Spiritualität verschiedener musikalischen Traditionen auseinander. Seit uber 10 Jahren spielt er auch mit klassischindischen Musikern zusammen, wovon zwei CDs zeugen: ‚Monte de silencio‘ und ‚anuraag‘. Beide CDs fanden bei Zuhörerschaft und Presse breiten Anklang. ’songs of the plants‘ ist nun seine dritte CD-°©Produktion.
Yerpun Solar, Schamane, folgt der Tradition der Pflanzendiäten, in welcher das Besingen der Pflanzen einen wesentlichen Bestandteil bedeutet. Er ist Begrunder des ‚centro Amazanga‘, ein Zentrum im Amazonas von Ecuador. Dieses widmet sich dem Erhalt und der Wiederbelebung der Kultur der indogenen Bevölkerung des Amazonas. Neben einer Eco Lodge mit Arbeitsstellen fur die Dorfbewohner und dem Aufbau einer Schule fur deren Kinder, leitet er mehrwöchige Pflanzendiäten im Zentrum und verpflichtet sich der kontinuierlichen Wiederaufforstung von Medizinalpflanzen und Bäumen.
Ruth Untoria, ist Sängerin und Kunstlerin. Als Schulerin der indigenen Heilkunde, in der sie seit sieben Jahren durch Pflanzendiäten und von Yerpun Solar sowie von seinen Lehrern unterwiesen wird, wurde sie Trägerin der heiligen Kräfte der Heilgesänge. Ihr vielseitiges kunstlerisches Schaffen ist durchdrungen von den Visionen und Träumen, welche sie in ihrer spirituellen Arbeit mit den Medizinalpflanzen des Amazonas empfängt. Sie ist Mitgrunderin und CoLeiterin des „Centro Amazanga“ und leitet z.Z. Frauenkreise in Spanien und Schwitzhutten-Zeremonien in verschiedenen Ländern.
Kontakt: [email protected]

MIRTHA MONGE zu Ihren Bildern:
„Beim Malen brauche ich Stille, so entsteht Intimität im Raum. Dieses Schweigen ermöglicht es mir, die Farben zu rufen, die mir in den vergangenen Wochen auf meinen Reisen begegneten. Ich vertraue dann komplett dem spontanen Dialog meiner Hände mit meinen Malmaterialien. Jetzt kann ich mich allein konzentrieren auf das malerische Geschehen. Selten läuft das Malen geradlinig. Lange habe ich geglaubt, die Wurzeln meiner Kunst sind in der Natur oder in den Menschen verankert. Aber das, was ich versuche in Form und Farbe zu bringen, ist unsere Fragilität und Vergänglichkeit, es gibt keinen Anker. Man könnte sagen, ich male aus Freude an dieser Freiheit!“
Biografie:
1956 In Lima, Peru geboren, Lebt in Valley, Deutschland
1974-76 Studium an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Catolica, Lima, Peru, Diplom
1976-80 Studium an der Kunstakademie Universität Catolica, Lima, Peru
1980-81 Studienjahr am Polytechnikum für Kunst und Medienkommunikation
Mailand, Italien
1982-83 lebt und arbeitet in Florenz, Bologna
1984 Heirat und Geburt der Tochter Laura, Umzug nach München
1987 Geburt des Sohnes Diego
1984-92 Kunstpädagogische Projekte im Stadt Museum, Lenbachhaus in München, Kunstworkshops in Deutschland, Östereich und Italien.
1992 Lebt im Mühltal mit ihrem Lebensgefährten Norbert Kodlin
1994 Auftrag der Münchener Biennale mit 4 Himmels Richtungen
1995 Einladung zur Performance Biennale in Venedig
Ab 1994 Teilnahme an Ausstellungen und Performances in Europa und in Südamerika 1999 Gründet zusammen mit ihrem Partner die Kunstinitiative Artehof, ein Ort für Kunstbegegnungen und Aktivprojekte der bildenden Kunst und der Musik
1999-2009 Unter der Leitung von Mirtha Monge und in Kooperationen mit Museen wurden mehr als 30 Ausstellungen und Konzerte im Artehof präsentiert 
Ab 2008 Lange Aufenthalte in Indien und Peru
Ausstellungen siehe: 

Informationen

Eintritt:
CHF 30.- / 25.
CHF 20.-
(in Ausbildung, ab 12 Jahren)
unter 12: frei
Restaurant:
Teller-Gerichte ab 18. à la carte
Konzertmenu (2 Gänge) 38.
Desserts à la carte
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