Sonntag, 02. März 2014, 17:00 Uhr

Manuel Walser, Bariton. Anano Gokieli, Klavier

Schumann, Strauss. Lieder

Ein Liederabend mit Schumanns Zyklus Dichterliebe, und Liedern
von Richard Strauss.
Manuel Walser, „einheimischer“ Bariton (Teufen) und die georgische Pianistin Anano Gokieli sind Gewinner des internationalen Wettwerbes «das Lied» Berlin 2013. Sie traten u.a. auch an der Schubertiade in Hohenems auf. Walser singt regelmässig im Aufführungs-Zyklus der Bach-Stiftung SG unter der Ltg. von Rudolf Lutz.

Robert Schumann
Liedzyklus Dichterliebe
Pause

Richard Strauss
Traum durch die Dämmerung (29/1)
Zueignung (10/1)
Nichts (10/2)
Die Nacht (10/3)
Allerseelen (10/8)
Madrigal (15/1)
Winternacht (15/2)
Lob des Leidens (15/3)
Aus den Liedern der Trauer (15/4)
Heimkehr (15/5)
Befreit (39/4)

Manuel Walser, Bariton
Der Schweizer Bariton (aus Teufen) studiert seit Oktober 2008 Operngesang bei Thomas Quasthoff an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Dort besucht er zudem die Liedklasse von Wolfram Rieger und die Korrepetitionsklassen von Karola Theill und Oliver Pohl. Zuvor wurde er als Vorstudent des Konservatoriums Zürich von Frédéric Gindraux unterrichtet. Vor seinem Stimmbruch begeisterte er als 1. Knabe in Mozarts Zauberflöte am Stadttheater St. Gallen. Zu Beginn seiner Karriere als Bariton gewann er im Mai 2005 beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb in Lugano einen 1. Preis mit Auszeichnung. Beim International Song Competition „Das Lied“ in Berlin wurde er im Februar 2013 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei Thomas Quasthoff, Justus Zeyen, Brigitte Fassbaender, Malcolm Martineau, Alfred Brendel und Masaaki Suzuki teil, unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, beim Eppaner Liedsommer und beim Verbier Festival.
Zur Kammersängertitel-Verleihung von Thomas Quasthoff durfte er am 1. Dezember 2009 gemeinsam mit Justus Zeyen im Audienzsaal des Palais Starhemberg in Wien auftreten. Manuel Walsers rege Konzerttätigkeit umfasst verschiedene Bereiche. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich der Gattung Lied, gestaltet Liederabende mit Anano Gokieli und Alexander Fleischer. 2010 sang er beim Festival Mecklenburg-Vorpommern die „Dichterliebe“ von Robert Schumann und die „Songs of Travel“ von Ralph Vaughan Williams. 2011 spielte er an der Staatsoper Berlin in der Kinderoper „Aschenputtel“ von Ermanno Wolf-Ferrari. 2012 sang am Verbier Festival die Basssolokantate „Ich habe genug“ von Johann Sebastian Bach mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra. Gemeinsam mit Anano Gokieli gab er im September 2012 sein Début an der Schubertiade Hohenems mit Schumanns Dichterliebe und ausgewählten Nachtliedern von Franz Schubert.
Anano Gokieli, Klavier
Die georgische Pianistin Anano Gokieli gab bereits im Alter von zehn Jahren ihr Konzertdebut mit dem Staatsorchester Tbilissi.
Sie studierte bei Prof. Philip Jenkins an der Royal Scottish Academy of Music Glasgow und erhielt fur ihre herausragenden Leistungen die Silbermedaille der Worshipful Company of Musicians of London. Die kunstlerische Ausbildung und das Konzertexamen absolvierte sie an der Universität der Kunste in Berlin bei Prof. Pascal Devoyon. Anschließend erweiterte sie ihre Studien um die Fächer Liedbegleitung bei Prof. Wolfram Rieger und Zeitgenössisches Lied bei Prof. Axel Bauni.
Erste Preise erhielt sie beim Internationalen Klavierduowettbewerb in St. Petersburg, beim Beethoven Wettbewerb in London sowie beim Watford Music Festival.
Beim Paula-Salomon-Lindberg-Liedwettbewerb 2009 wurde Anano Gokieli mit dem Preis fur die „Beste Pianistin“ ausgezeichnet. 2013 gewann sie zusammen mit dem Bariton Manuel Walser den 1. Preis und den Publikumspreis beim „Das Lied – International Song Competition“.
Sie war Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft in Berlin und der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung Berlin.
Anano Gokieli konzertierte mit bedeutenden Orchestern, darunter dem Georgischen Staats- und Radio Sinfonie Orchester, den Berliner Symphonikern und dem BBC Scottish Symphony Orchestra. Konzerte fuhrten sie als Solistin und Kammermusikerin nach Großbritannien, Deutschland, Italien, Österreich, Schweden, Island, Dänemark, Griechenland, Argentinien, Peru, Chile, Georgien und in die Schweiz.
In jungster Vergangenheit war sie unter anderem bei der Schubertiade in Hohenems und bei den Mecklenburg-Vorpommern Festspielen zu hören.
Seit 2013 ist sie Dozentin an der Universität der Kunste Berlin.

Informationen

Eintritt:
CHF 30.- / 25.
CHF 20.-
(in Ausbildung, ab 12 Jahren)
unter 12: frei
Restaurant:
Teller-Gerichte ab 18. à la carte
Konzertmenu (2 Gänge) 38.
Desserts à la carte
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