Sonntag, 01. Juli 2012, 11:30 Uhr

Rosset Meyer Geiger

Jazz-Trio

Josquin Rosset, Piano
Gabriel Meyer, Bass
Jan Geiger, Drums

Die drei St. Galler Musiker Josquin Rosset (piano), Gabriel Meyer (bass) und Jan Geiger (drums) sorgten 2010 mit ihrem Debut-Album „what happened“ für Furore. In Japan wurde das Werk als bestes Jazz-Album 2010 mit Gold ausgezeichnet. Die internationalen Kritiken bis hin zum New Yorker Cadence Jazz Magazine sind voller Lob: Von einem der besten in unserer Zeit auftretenden Jazz-Piano-Trios war z.B. im All About Jazz Italia die Rede. „what happened“ wurde Unit Records Bestseller 2011 und musste schon zweimal nachgepresst werden.
Im 2011 erschien die EP „Lucy’s Dance“, die in Zusammenarbeit mit international bekannten Künstlern (Matthew Herbert, DePhazz, N.O.H.A., etc.) entstand. Das Trio arbeitet momentan an seinem neuen Album, das voraussichtlich Ende 2012 erscheinen wird.
Rosset, Meyer und Geiger meistern seit über 12 Jahren die Herausforderung, ihr Trio als konstante Working Band zu pflegen. Sie verstehen sich ohne Worte, sprechen die gleiche Sprache und entwickeln auf der Bühne gemeinsam in ihrer lyrischen, pulsierenden Musik eine Tiefe, deren Faszination sich die Zuhörenden nur schwer entziehen können.
Das ausgezeichnete junge St. Galler Trio wird von renommierten Kollegen für seinen warmen, vielschichtigen Sound, seinen Ideenreichtum und seine Klarheit gerühmt.

rossetmeyergeiger.com
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Das Trio:
Drei St. Galler, eine Leidenschaft: der Jazz. Pianist Josquin Rosset (*1982), Bassist Gabriel Meyer (*1980) und Schlagzeuger Jan Geiger (*1981) wuchsen in der gleichen Stadt auf, mussten aber weite Wege gehen, bis sie zusammenfanden. In der Funkband „poodlekickin“ spielten sie erstmals zusammen und trieben sich in der Rhythm-Section zu Höchstleistungen an. Es reifte der Wunsch, sich im Jazz-Trio weiterzuentwickeln. 1999 gründeten die St. Galler das Trio rosset meyer geiger.
Nach einer vierjährigen Pause trafen sie sich im Sommer 2007 wieder, um für einen Auftritt an Josquin Rossets Diplomkonzert zu proben. Die Jury gab ihnen die Bestnote. Josquin Rosset erhielt zudem den Anerkennungspreis der Ida und Albert Flersheim-Stiftung. Seither probt das Trio jede Woche, erweitert und verfeinert sein Repertoire und gibt regelmässig Konzerte.
Es war ihr grosser Wunsch, eine CD aufzunehmen. Im September 2009 reisten Josquin Rosset, Gabriel Meyer und Jan Geiger nach Udine (Italien) und spielten im Studio „Artesuono“ von Stefano Amerio ihr Repertoire ein. Nun liegt die CD vor. Die drei Musiker haben einen weiteren Meilenstein erreicht. (Text: Philippe Reichen)
„Dieses Klaviertrio ist schlicht fantastisch. Hier stimmt einfach alles. Die drei Musiker sind während vieler Jahre zu einer höchst organischen Einheit zusammengewachsen. Ein unheimlich dichter, nie aber hektisch wirkender Ideenfluss strömt einem von der ersten bis zur letzten Minute dieses Albums entgegen. Die Musik ist voller Wärme, was in der heutigen Zeit der „Generation Cool“ leider immer seltener geworden ist. Eine grosse Klarheit und Ehrlichkeit steht als oberste Maxime über allem, was diese drei ausserordentlichen Musiker darbieten.“ Harald Haerter
Josquin Rosset (piano): Mit 6 Jahren beginnt Josquin bei Marie-Louise Dähler Cembalo zu spielen und besucht ab 1994 den Klavierunterricht bei Annlynn Miller an der JMS St.Gallen. Bei Matteo Mengoni (Musica Viva, FR) und Marcel Schefer (Jazzschule SG) beginnt er, Jazzunterricht zu nehmen. 2002 absolviert er den Vorkurs an der Jazzschule Zürich bei Ephrem Lüchinger. 2003-2008 studiert Josquin Piano an der Jazzschule Luzern bei Chris Wiesendanger, Jean-Paul Brodbeck, Hans Feigenwinter und Christoph Baumann, sowie klassisch bei Ivo Haag und besucht Workshops und Masterclasses u.a. bei Heiri Känzig, Art Lande, John Voirol und Willy Kotoun. 2003 gewinnt er den ersten Preis des Kompositionswettbewerbes Gambrinus St. Gallen und gründet im darauf folgenden Jahr das Quintett „jos- quintett“ mit dem er seine Kompositionen umsetzt. Nach dem Diplom in Musikpädagogik beginnt er mit einer Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Sarnen. Daneben spielt er in verschiedenen Bands, u.a. bei Pete Penicka. Im Juni 2008 schliesst er sein Studium ab, erhält das Performance-Diplom mit der Bestnote und den Anerkennungspreis der Ida und Albert Flersheim-Stiftung.
Gabriel Meyer (bass): In einem musikalischen Umfeld aufgewachsen, begeistert sich Gabriel (*1980) schon früh für verschiedene Musikstile- und Instrumente. Als 17jähriger beginnt er Gitarre zu unterrichten und studiert später an der Hochschule für Musik&Theater in Winterthur/Zürich. 2005 schliesst er sein Studium mit der Bestnote ab. Gabriel ist momentan in verschiedenen Formationen („Manu-Manollo-Band, „Guitarsymphonie St. Gallen“) musikalisch tätig, sei es als klassischer Gitarrist, Jazzbassist oder im Zusammenspiel mit Musikern aus exotischen Ländern. Seine grosse Leidenschaft ist das Komponieren von Theatermusik. So schreibt er 2007 die Musik zum Theaterstück „Schwein, Weib und Gesang“ von Kathrin Bosshard (Theater Fleisch und Pappe).
Jan Geiger (drums): Anstatt Klarinette zu üben, nutzt Jan (*1981) seine Freizeit dazu, auf Pappkartons, Putzkübeln und Pfannendeckeln zu spielen und später den Schlagzeugunterricht bei Ernesto Andreoli zu besuchen. Nach diversen musikalischen Projekten (Musical „Jana“, Rockgruppen „Tweg“ und „Frommars“) und der Gründung der Heavy Metal Band „P ninety-five“ beginnt Jan mit dem Studium an der Jazzschule St. Gallen, wo er von Reto Giacopuzzi, Guido Parini, Marc Halbheer, Toni Renold und Julio Baretto unterrichtet wird. 2005 gewinnt er den Förderpreis der Friedl-Wald Stiftung Uster, der ihm 2006 ein Weiterbildungsstudium am Drummers Collective in NY ermöglicht. Dort studiert er u.a. bei Billy Drummond, Ian Froman, Vince Cherico und besucht die Masterclasses von Adam Nussbaum und Antonio Sanchez. Heute ist Jan Schlagzeuglehrer an Musikschulen und Musikvereinen und spielt im Jazzquartett „Jalazz“ und in der Elektrorock-Band „Herr Bitter“.

Informationen

Eintritt:
CHF 30.- / 25.
CHF 20.- (Studierende, ab 12 Jahren)

Jazz-Salatbuffet danach:
CHF 19.-