Sonntag, 20. November 2011, 17:00 Uhr

«The fairy’s kiss». Duo Zhunke

Feenhaftes mit Elena und Raissa Zhunke, Violine und Klavier.

Igor Strawinsky, Jean Sibelius, Benjamin Britten und Franz Liszt

Die Geschwister Raissa und Elena Zhunke genossen ihre musikalische Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie bilden seither ein Duo für Klavier und Violine.
Elena Zhunke konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in verschiedensten Besetzungen in der Schweiz und im Ausland. Seit 2007 ist sie Violinistin im Sinfonieorchester St. Gallen.
Raissa Zhunke ist gefragte Konzertpianistin und Kammermusikpartnerin in der Schweiz, Deutschland, Schweden, Österreich, Japan und Südamerika.
Die Musikerinnen sind Preisträgerinnen zahlreicher Wettbewerbe im In- und Ausland, wurden ausgezeichnet und unterstützt von Migros – Kulturprozent, Duttweiler – Hug -, Landolt -, Elsy Meyer – , Marguerite Meister – und Bruno Schuler Stiftung. Auch vom Rotary Club Lübeck und Kiwanis Club Zürich/Herrliberg und St. Gallen erhielten sie Förderungspreise; sie konzertierten als Solistinnen und Kammemusikerinnen bei internationalen Festivals in Europa, Japan und Südamerika und machten Radioaufnahmen.

Programm:

Igor Strawinsky (1882-1971): Divertimento – Ballettsuite nach „Le Baiser de la Fee“   1928-1934
1. Sinfonia – Andante – Allegro sostenuto – Andante – Vivace
2. Danses suisses – Tempo giusto
3. Scherzo – Allegretto grazioso
4. Pas de deux – a) Adagio – b) Variation – c) Coda
Jean Sibelius (1865-1957): Fünf Stücke op. 81   1915-1918
1. Mazurka (Commodo e con gracia)
2. Rondino (Allegretto grazioso)
3. Valse (Poco con moto)
4. Aubade (Andantino con moto)
5. Menuetto (Moderato assai)
Benjamin Britten (1913-1976): Suite op. 6   1934-1935
Introduction: Andante maestoso
1. March: Allegro alla marcia
2. Moto perpetuo. Allegro molto e con fuoco
3. Lullaby. Lento tranquillo
4. Waltz: Alla valse. Vivace e rubato
Franz Liszt (1811-1886): Grand Duo Concertant sur la Romance de M. Lafont Le Marin   1835, rev. 1849
Lento assai – Animato, quasi Allegro
Thema. Andantino
Variation I (un poco più animato)
Variation II
Variation III. Allegretto pastorale
Variation IV. Tarantella. Presto
Finale. Animato marziale

Elena Zhunke, geboren mit moldawischen Wurzeln in der Ukraine, studierte Violine bei Nora Chastain an der Zürcher Hochschule der Künste. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie u.a. von bedeutenden Geigern wie Walter Levin, Rainer Schmidt, Anton Steck, Reinhard Goebel, Michael Vaiman, Dora Schwarzberg, Bartek Niziol, Emile Cantor, Rainer Kussmaul, Ida Händel, Ivry Gitlis, Eduard Schmieder und Paul Roczek. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Geigerin konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in verschiedensten Besetzungen in der Schweiz und im Ausland. So ist sie bei Brahms Festival Lübeck, Festival „Printemps musicale“ in Moulin d’Ande, mit Garcia Abril Quartett bei Festival der Orpheus-Konzerte in Zürich und bei Festival International de Guitare du Paris 2006, sowie mit ihrer Duopartnerin Raissa Zhunke bei Festival Herbst in der Helferei 2011 zu Gast. Konzerte mit namhaften Solisten wie Barbara Westphal, Troels Svane, Anke Dill, Maurizio Diaz, und Radio – Aufzeichnungen für Radio DRS2 dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Sie gewann den Wettbewerb 31. Kiwanis Kammermusikpreis und mit Raissa Zhunke den Duttweiler – Hug Musikpreis 2007. Zudem wurde sie mit dem Preis der Köhler – Osbar -, der Marie – Luise Imbusch -, der Felix Hinrichsen – und der Bruno Schuler – Stiftung und beim Kammermusikwettbewerb des Migros – Kulturprozent 2007 ausgezeichnet. Sie arbeitete mit Komponisten wie Anton Garcia Abril, Maria Porten, Peter und Martin Wettstein und David Philipp Hefti zusammen. Ausserdem war sie als Solistin in Prokofiews Violinkonzert D-Dur, Bachs Doppelkonzert für zwei Violinen d-moll BWV 1043, Beethovens Tripelkonzert C-Dur op. 56 und Brahms Violinkonzert op. 77 zu hören. Als erfahrene Orchestermusikerin (während ihrer Studienzeit Konzertmeisterin bei zahlreichen Orchesterprojekten des ABAM – Orchesters, des Barockorchesters der HMT Lübeck und des Sinfonie- und Barockorchesters der ZHdK; Praktikantin und Zuzügerin bei der Deutschen Oper am Rhein, Tonhalle-Orchester Zürich, Musikkollegium Winterthur und Camerata Salzburg) ist Elena Zhunke seit 2007 Violinistin im Sinfonieorchester St. Gallen.
Die in der Ukraine geborene Pianistin Raissa Zhunke erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Schon in den nächsten Jahren gewann sie dreimal in Folge den Jugend – Klavierwettbewerb in der Ukraine, gab als 9-jährige ihr Solo Debut mit Orchester und reiste mit Konzerten durch die Städte der Ukraine und Polens. Im Alter von 15 Jahren bekam sie ein Stipendium der polnischen Regierung für das Studium bei Grzegorz Siedlaczek am Musik-Lyceum in Lublin (Polen). Ihre Studien setzte sie an der Musikhochschule Lübeck bei Jacques Ammon und an der ZHDK bei Homero Francesch fort und nahm 2010 das Studium Master Specialized Chamber Music bei Eckart Heiligers auf, wo sie ihr Können in der Kunst des Ensemblespiels vertieft.
Wichtigste künstlerische Anregungen erhielt sie an Meisterkursen herausragender Pianisten wie Lazar Berman, Homero Francesch, Dina Joffe, Andrzej Jasinski, Anatol Ugorski, Edith Fischer, Peter Nagy und Vladidmir Krainev.
Sie gewann den Klavierwettbewerb für romantische Musik in Polen, den Maritim-Wettbewerb in Deutschland, 2007 den Wettbewerb um den Landolt Preis und um den Duttweiler – Hug Musikpreis in Zürich. Zudem wurde sie mit Stipendien der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now, der Oscar und Vera Ritter Stiftung, der Elsy Meyer – und der Marguerite Meister-Stiftung ausgezeichnet. Raissa Zhunke ist gefragte Konzertpianistin und Kammermusikpartnerin in der Schweiz, Deutschland, Schweden, Österreich, Japan und Südamerika.
Das vielseitige Repertoire der jungen Künstlerinnen umfasst Werke für
Violine und Klavier von Barockzeit bis Moderne und greift mit u.a. Tango und
Filmmusik weit über den klassischen Rahmen hinaus.
Das Geschwister-Duo begeistert mit glanzvollem Zusammenspiel und
temperamentvoller Überzeugungskraft. Interpretationen zeichnen sich durch 
künstlerische Reife, Eleganz, klangliche Ästhetik, stilistisches Empfinden
und brillante Virtuosität aus.

Informationen

Eintritt
30.- / 25.- / 20.-