Sonntag, 17. September 2006, 20:09 Uhr

‹Water projections› Peter Waters, piano

Klangbrücken zwischen Impressionismus und Improvisation

Vor unserem Flügel öffnet sich der Panoramablick auf den Bodensee. Klangliche Impressionen über Wasser liegen sozusagen in der Luft.
Diese Ambience hat Peter Waters in unserem Konzertsaal immer besonders inspiriert.
Water projections heisst:

Klangmalerische Werke wie Debussys L´Isle Joyeuse, Pagodes und Reflets dans l´eau oder Ondine und Une Barque sur l´Oceán von Ravel spannen einen flirrenden Raum auf, in welchen sich ältere Kompositionen und Improvisationen hineinweben.
Peter Waters verfügt über eine meisterhafte Technik und eine absolut eigenständige Auffassung von Kompositionen. Es ist ein Erlebnis, wie Waters Musik unmittelbar aus dem Jetzt schöpft.
Völlig organisch entfalten sich so seine inspirierten Improvisationen als „instant composing“.

Der Impressionismus, musikalisch stark von Claude Debussy geprägt, hat wesentliche neue Klang-Impulse aus der indonesischen Musik von Bali und Java aufgenommen, und den westlichen Klangraum geweitet. Die traditionelle indonesische Musik verbindet bereits feste Strukturen mit Improvisation.
So lassen sich in den impressionistische Kompositionen von Ravel und Debussy Klangbrücken in die Improvisation und auch in das „Instant Composing“ finden, die Peter Waters meisterhaft auszubauen und zu begehen vermag.

Peter Waters hat eine faszinierende Art, hochkomplizierte musikalische Strukturen dem Hörer vor Augen zu stellen. Er besitzt eine perfekte Technik, die es ihm ermöglicht, die ganze Breite und Tiefe seiner musikalischen Diktion auszudrücken. Christoph Eschenbach, renommierter Dirigent und Pianist.
Waters hat nicht nur in unserem Konzertprogramm immer wieder Masstäbe gesetzt. Seine enormen musikalischen Fähigkeiten erlauben ihm eine Vielschichtigkeit und Intensität der Interpretation, die in den Konzertsälen nur selten zu hören sind. Vor kurzem hörten wir ihn bei uns erstmals als Liedbegleiter.
PeterWaters.net