Sonntag, 21. September 2003, 01:00 Uhr

‹Variations› Brahms. Copland.

James Alexander, piano.

Die Variation ist gewissermassen die kleine Schwester der Improvisation. Einerseites bezaubernd brilliant und verspielt, andererseits oft von strengen Eltern. Dass Brahms es an vollendeter Form und Substanz nicht mangeln lässt, versteht sich fast von selbst. Die Variationen über ein eigenes Thema und die Händel-Variationen sind beredtes Zeugnis.
Coplands Eigenständigkeit ist hier bereits beim jungen Komponisten erkennbar.
James Alexander wurde in Kanada geboren und studierte bei Robert Silverman in Vancouver. Er war u.a. Pianist der „I Salonisti“, gab Solokonzerte mit D.Kitayenko und Liederabende mit Renée Fleming, D.Upshaw, J.Stämpfli. Er lehrt an der Hochschule Biel/Bern.